Was haben Clint Eastwood, Kate Perry, Paul McCartney, Russel Brand, Moby, William Hague (britischer Außenminister), Joaquim Alberto Chissano, (ehemaliger Präsident von Mozambique), Marius Müller-Westernhagen, Nadja Auermann, Peter Lindbergh, Eva Habermann mit vielen anderen Prominenten und mindestens 6 Millionen Menschen weltweit gemeinsam? Sie alle haben gelernt wie man zweimal täglich zur Ruhe und zum eigenen Selbst kommt: Durch Transzendentale Meditation.

In der aktuellen ELLE spricht Chefredakteurin Sabine Nedelchev mit Dr. Ulrich Bauhofer, Mediziner und Ayurveda-Experte, der selbst seit 40 Jahren meditiert, über Transzendentale Meditation. Dr. Bauhofer berät Dax-Firmen zum Thema Gesundheitsmanagement und viele Prominente haben bei ihm die TM erlernt.

ELLE will von Dr. Bauhofer wissen: „Wie genau funktioniert Meditation? Und warum macht sie uns glücklicher als alles andere?“

Ulrich Bauhofer erklärt :

„Du überschreitest die gröberen Ebenen des Denkens. Und lässt schließlich dessen feinsten Aspekt hinter dir. Dann kommst du zum puren Sein. Jenseits der Ratio, jenseits der Sinne.“ …

„Es gibt ein schönes Bild, um es etwas anschaulicher zu machen. Sehen wir uns als eine Welle im Ozean: Wie groß bin ich? Wie schnell? Wie hell ist meine Schaumkrone. Erst die individuellen Eigenschaften heben mich von anderen Wellen ab. Jetzt beginnt die Welle zu meditieren: Sie setzt sich, wird breiter und irgendwann so flach, dass sie mit dem Ozean verschmilzt. Und ihr individuelles Dasein aufgibt. Da versteht die Welle: Ich bin an meiner Basis ja etwas viel Größeres – der ganze Ozean.“ …

„Wenn ich schnell und laut denken kann, kann ich auch langsam und leise denken. Als Hilfestellung bekommt der Geist in der Meditation ein Mantra – einen Wortklang also. Wir stimmen ihn an, und mit der Zeit wird er immer leiser und verschwommener. Der Geist reitet auf dem Mantra in immer feinere Ebenen, sinkt tiefer, bleibt aber (anders als im Schlaf) ganz wach. Das Mantra ist nur ein Vehikel. Das parken wir dann an der Schwelle zu dem, was die Yogis „Samadhi“ – Glückseligkeit – nennen. Oder wie Goethe es beschrieb: „Sofort nun wende dich nach innen: Das Zentrum findest du da drinnen, woran kein Edler zweifeln mag. Wirst keine Regel da vermissen…“

„Jeder, der denken kann, kann auch immer leiser denken. Wichtig ist, dass man es bei einem Lehrer lernt und nicht selbst herumexperimentiert.“

Das ganze Interview gibts in der ELLE vom März 2011