In New York hat die David Lynch Foundation die Initiative „Warrior Wellness“ gestartet. Diese Aktion wird 10,000 von Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) betroffene Soldaten und Veteranen sowie deren Familien in die Transzendentale Meditation einführen.
Veteranen, Ärzte, Wissenschaftler und Prominente aus Film und Fernsehen waren am 13. Dezember im Paley Center for Media in New York zusammen gekommen, um das Projekt von David Lynch zu unterstützen.
Der bekannte Filmregisseur David Lynch war der Gastgeber der Veranstaltung. Er sagte: “Es ist so gut, dass wir Operation Warrior Wellness haben. Die Soldaten leiden wirklich. Die Transzendentale Meditation bringt viele Vorteile, ganz sicher ist sie ein Stresskiller. Und wenn die Soldaten diese Technik bekommen, dann finden sie wieder zu ihrem Leben zurück.“
Oberst Dr. Brian Rees vollendete gerade seinen vierten Einsatz im Irak und in Afghanistan. Er sprach über die Eignung der Technik der Transzendentalen Meditation für das Militär.
„Die Forschung hat gezeigt, dass die TM sehr wirkungsvoll bei der Behandlung von PTBS ist. Sie ist eine einfache Technik, leicht zu erlernen und mühelos auszuüben. Sie ist wirklich eine sehr probates Mittel.“
Die Pressekonferenz endete mit einer speziellen Botschaft von Clint Eastwood, der selbst Transzendentale Meditation seit mehr als 40 Jahren ausübt:
„Ich unterstütze Transzendentale Meditation sehr. Für jeden ist TM ein wunderbares Mittel, um Stress abzubauen. Und wenn man bedenkt, welchem Stress Männer und Frauen beim Militär ausgesetzt sind – die ganze Angst im Krieg – dann ist TM wirklich großartig für sie. Aber für jeden anderen ist dies ein wunderbarer Ansatz, den man im Leben benutzen kann. Warum sonst hätte ich das alle die Jahre gemacht, nun fast die Hälfte meines Lebens.“
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Video (engl.) mit den Höhepunkten der Pressekonferenz in New York vom Dezember 2010.
„Oberst Dr. Brian Rees vollendete gerade seinen vierten Einsatz im Irak und in Afghanistan. Er sprach über die Eignung der Technik der Transzendentalen Meditation für das Militär.“
Zwar finde ich, dass es für alle äußerst Menschen nützlich und wichtig ist, zu meditieren, aber dass ein Oberst, der bereits vier Einsätze in einem ungerechtfertigten Angriffskrieg leitete, die TM lobt, weil sie ganz offensichtlich den Stress des Tötens und des Getötewerdens so wundersam reduziert und damit diese Aktivitäten erträglicher macht, erscheint mir doch pervers und stellt den Sinn der TM auf den Kopf! Erinnert mich an das Segnen von Kanonen durch Priester.
Wenn er gesagt hätte, ich sehe in friedenschaffenden Gruppen yogischer Flieger die bessere Alternative Frieden herzustellen (und unterstütze solche Initiativen beim Verteidigungsminister), als zu Fliegern mit Bomben und Bordkanonen, hätte ich ihm zu seiner Einsicht gratuliert. So aber kann ich nur den Kopf schütteln.
Als Maharishi in San Francisco seinen ersten Vortrag hielt, über die einfache Technik der Transzendentalen Meditation, die die Menschen wacher macht, ihr volles Potential entfaltet, die Menschen zu Erleuchtung führen soll, da stand am nächsten Tag in der Zeitung: „Transzedentale Meditation, ein nichtmedikamentöses Mittel gegen Schlaflosigkeit“. MaW, alles was die Leute verstanden hatten, war dass meditieren einen Methode ist, um besser zu schlafen. Statt wacher, lieber besser pennen.
Was soll ich in diesem Land, wo die Leute nicht verstehen, was Erleuchtung ist, fragte sich Maharishi damals … aber dann sagte er sich, warum die Leute anfangen zu meditieren, ist völlig egal. Jeder der seine 20 min morgens und abends meditiert wird den vollen Nutzen davon haben.
Genauso ist es hier, vielleicht fangen die Soldaten an zu meditieren, um ihren Stress loszuwerden. Aber man stelle sich vor, die gesamte amerikanische Armee würde TM erlernen – Kriege wären dann unmöglich, keiner der Soldaten würde auf Dauer diesen Unsinn des Krieges mitmachen können … deswegen auch hier, warum sie anfangen ist völlig egal …
Hier wurde leider etwas falsch verstanden!
Es geht keinesfalls darum Soldaten durch TM besser auf den Kriegseinsatz vorzubereiten, sondern um sog. Veteranen, welche unter posttraumatischen Störungen (PTBS) leiden, effektiv zu helfen. Das ist der Ansatz der David Lynch Foundation (Operation Warrior Wellness). Aufgrunf der guten Erfolge durch TM und der sich dadurch reduzierenden Kosten für das amerikanische Militär (Regierung) ist der Grund für das positive Statement der Militärs.
Abgsehen davon ist es sehr wichtig diesen seelisch verletzten Veteranen mit den besten zur Verfügung stehenden Mitteln zu helfen!
Finde ich auch…soweit. Aber Soldaten und SoldatInnen sind auch nur Menschen. Immerhin ballern sie nicht einfach wild herum je nach Laune…sondern führen Befehle aus. Da kann doch eine Innere Einkehr helfen.
Man will doch erst einmal nur den kranken Soldaten helfen. Die Meditation verändert nicht nur uns selbst, sie verändert auch die Welt, da die Welt auch in uns ist.
Ich möchte meinen Kommentar vom Febr. 2011 insofern korrigierend ergänzen, als dass ich sehe, wie die TM in immer mehr Armeen Einzug hät und ich diese Tatsache natürlich grundsätzlich positiv bewerte.
Zwar bin ich weiterhin der Meinung, dass es nicht Sinn der TM sein kann, lediglich die Tätigkeit des Kriegsführens und der damit verbundenen Grausamkeiten effektiver oder erträglicher für die Täter zu machen, aber letzlich kann mit der TM – egal welche Motivation dahintersteckt – eine Art „Trojanisches Pferd“ in die Köpfe und Denkstrukturen derer, die Kriege befehlen, Einzug halten. Also müssen auch Generäle und Politiker meditieren/transzendieren. Mir ist klar, dass z.B. ein Soldat oder ein Offizier, so er erleuchtet wäre oder eine ganze Kompanie, die täglich transzendiert, für die Herstellung von echtem Frieden (nicht nur ein angespannter Waffenstillstand) überaus nützlich und erfolgreich wäre.
Und wenn selbst Diejenigen, die am meisten Stress zu ertragen haben, aber auch verbreiten, nach Erlösung und Erleichterung von diesen Qualen durch den Zustand geringster Anregung in ihrem Bewusstsein und Frieden im Herzen suchen, könnte vielleicht sogar selbst einer der dunkelsten Bereiche der Gesellschaft lichtvoll und angenehm werden. Dann können wir damit sehr zufrieden sein.
Ich bin deshalb sicher, dass der globale Feldeffekt für Weltfrieden durch massenhaftes Meditieren/Transzendieren unter den Militärangehörigen unterstützt werden kann.